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MICHELSNEUKIRCHEN (res)
Vor 50 Jahren wurden die "Immergrün-Schützen" in Michelsneukirchen gegründet.
Bei zünftiger Musik wurde das Jubiläum im Gasthaus Stubenhofer mit den Mitgliedern und Ehrengästen gefeiert. Und so manche Anekdoten aus dem Vereinsleben wurden dabei wieder in Erinnerung gerufen. Mit einem gemeinsamen Gottesdienstbesuch begann die Jubiläumsfeier. Pfarrer Dr. Stanislaus Slabon verglich in seiner Predigt den Schießsport mit dem Glauben, auch hier habe man immer ein Ziel vor Augen. Josef Tremmel an der Orgel und zwei Trompeter sorgten sehr eindrucksvoll für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.
Zur anschließenden Feier im Stubenhofersaal begrüßte Schützenmeister Josef Riedl neben den Schützenschwestern und Schützenbrüdern ganz besonders Pfarrer Dr. Stanislaus Slabon, Bürgermeister Gerhard Blab und seinen Stellvertreter Alfons Prommersberger, Gauschützenmeister Ivo Heger, dessen Vorgänger Alfred Wittmann, Ehrengauschützenmeister Hans Nirschl sowie Gausportleiter Peter Lugbauer. Ein weiterer Willkommensgruß galt Rektor a.D. Alois Ackermann, der der erste Vorsitzende des SC Michelsneukirchen war und sich dafür einsetzte, dass die "Immergrünschützen" im Sportverein integriert wurden. Außerdem konnte Josef Riedl den jetzigen SC-Vorsitzenden Reinhard Auer mit einer Delegation begrüßen. Auch die ehemaligen Schützenmeister Hans Hartl, der jetzt Ehrenschützenmeister ist, Marianne Simmel, Alois Niefanger und Georg Beer konnte Josef Riedl zur Jubiläumsfeier begrüßen. Ein weiterer Willkommensgruß galt Georg Greiml, Heinrich Stubenhofer und Rudi Seidl aus den Reihen der Schirmherren beim Gemeindeschießen sowie den anwesenden Schirmherren der Preischießen, nämlich Siegfried Mangelkramer zum 30-jährigen Bestehen, Hans Hartl zum 35-jährigen Bestehen und Gerhard Blab zum 40-jährigen Bestehen der "Immergrün-Schützen". Bürgermeister Gerhard Blab betonte in seinem Grußwort, dass der Verein Tradition und Kultur in der Gemeinde aufrecht erhalte und in gemeindliche Unternehmungen fest eingebunden sei. Die große Unterstützung, vor allem beim Quermarkt hob er besonders hervor. Er erzählte aus seiner eigenen Jugendzeit, in der er selber im Verein aktiv war. Er bedankte sich zum Jubiläum für die geleistete Arbeit, vor allem die aktive Jugendarbeit, die ihm sehr am Herzen liege, wisse er besonders zu schätzen. Die hervorragenden sportliche Leistungen des Vereins hob er besonders hervor. Für die Zukunft wünschte er den Immergrünlern alles Gut und vor allem weiterhin einen festen Zusammenhalt.
Gauschützenmeister Ivo Heger gratulierte ebenfalls zum Jubiläum. Er bedankte sich, auch im Namen des OSB-Präsidenten Herbert Stattnik, für die geleistete Arbeit. Das gesellschaftliche Leben mit Sport zu verbinden gelinge den Immergrünschützen besonders gut, so der Gauschützenmeister. Er betonte, dass der Gau ohne Immergrünschützen um vieles ärmer wäre. Auch SC-Vorsitzender Reinhard Auer gratulierten den Schützen zu ihrem Jubiläum und erklärte, wie es dazu kam, dass der Schützenverein in Michelsneukirchen eine Sparte des Sportvereins ist, was ja eigentlich nicht üblich ist und auf die Initiative des damaligen SC-Vorsitzenden Alois Ackermann zurückzuführen ist. Er bezeichnete die Immergrünschützen als eine "Vorzeigesparte" des Vereins, die mit hervorragenden sportlichen Leistungen glänzt. Er hob die immer gute Zusammenarbeit mit der Sparte hervor und überreichte als Jubiläumsgeschenk einen "finanziellen Zuschuss".
Nach einem gemeinsamen Essen präsentierte Georg Beer anhand zahlreicher Fotos die Geschichte der Immergrün-Schützen. Manche Erinnerung wurde dadurch wieder ins Leben gerufen und vor allem die älteren Mitgieder konnten als Zeitzeugen die eine oder andere Episode sehr treffend kommentieren und einiges aus den Anfängen erzählen. Am 1. Januar 1955 wurden die Immergrünschützen erstmals offiziell beim OSB gemeldet. Geschossen wurde damals in der Gaststube im heutigen Gasthaus Stubenhofer. Heute kaum mehr vorstellbar mußte ein "Achtung" als Warnung vor einem Schuss genügen. Von 1962 bis 1966 "ruhte" der Verein, bevor er am 1. Januar 1967, von da an als Sparte des SC, wieder beim OSB gemeldet wurde. 1972 wurde ins jetzige Schützenheim umgezogen. 1975 fand das erst Pokalschießen statt und 1984 das erste Gemeindeschießen. Auch auf Gauebene wurden die erste Erfolge erzielt. In den folgenden Jahre wurde der Verein immer erfolgreicher. Acht Jahre lang schoss die erste Mannschaft in der Landesliga. Und schon immer wurde auch die Jugendarbeit groß geschrieben. Auch eine Jugendmannschaft schaffte, dank des Trainings von Lothar Pfeiffer, schon den Aufstieg bis in die Landesliga.
Seit mittlerweile sieben Jahren leitet Josef Riedl die Geschicke des Vereins. Die Schützenschwestern und Schützenbrüder bedankten sich bei ihren "Chef" für die geleistete Arbeit und vor allem auch bei seiner Frau Roswitha, die ihn im Hintergrund dabei unterstützt. Sie überraschten beide mit einem Essensgutschein und noch weitere Geschenken. An Roswitha Riedl überreichten sie einen Blumenstrauß.

Viele ehemalige Vorsitzende und Schirmherren waren der Einladung zur Jubiläumsfeier gefolgt

Gauschützenmeister Ivo Heger, SC-Vorsitzender Reinhard Auer und Bürgermeister Gerhard Blab lobten beim Gründungsjubiläum die hervorragende Arbeit der "Immergrünschützen". (Mit auf dem Foto Alfred Wittmann und Ehrengauschützenmeister Hans Nirschl)

Als Dank für die geleistete Arbeit wurden Schützenmeister Josef Riedl und seiner Frau Roswitha (2. v. links) Geschenke überreicht.
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